Trends, Learnings und Impulse für die programmatische Zukunft
Über 150 Gäste und internationale Perspektiven: Der iab Programmatic Day 2025 im Andaz Vienna am Belvedere hat gezeigt, wie dynamisch sich Programmatic Advertising in Österreich, Europa und darüber hinaus entwickelt. Im Mittelpunkt standen drei zentrale Panels, inspirierende Keynotes, europäische Einblicke sowie erstmals praxisnahe Live-Demos führender Anbieter.
Hier findest du eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte und Kernbotschaften. Für detailliertere Infos, legen wir dir unsere offizielle Presseaussendung mit einem detaillierten Nachbericht ans Herz.
Opening Keynote mit Daniel Knapp (IAB Europe)
Zur Eröffnung des iab Programmatic Days war IAB Europe Chefökonom Daniel Knapp live aus London zugeschalten. Er ordnete die wirtschaftliche Entwicklung ein:
- Der europäische Programmatic-Markt wächst weiter zweistellig, doch Konsolidierung steht bevor.
- AI und Automatisierung revolutionieren Mediaplanung und Publisher-Modelle.
- Wachstumstreiber bleiben Retail Media, Connected TV, Online Video und DOOH.



Foto Credit: Katharina Schiffl
Closing Keynote mit Thomas Peruzzi (Virtual Minds)
In seiner Closing Keynote unter dem Titel „Digital 2025: Die Stunde der Europäer“ rief Thomas Peruzzi (Virtual Minds) zur Selbstbehauptung Europas auf:
- Digitale Souveränität ist nur durch ein selbstbewusstes Wertesystem erreichbar.
- Agentic AI eröffnet neue Chancen, doch Transparenzprobleme bleiben bestehen.
- Fragmentierung und Walled Gardens bedrohen das Open Web – neue KPIs und Kooperationen sind entscheidend.



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Curation – Europas Antwort auf Walled Gardens
Das Eröffnungspanel „Curation in Programmatic Advertising – Hype, Hoffnung oder echter Fortschritt?“ mit Insights von Melanie Gegenleithner (dentsu Austria), Andreas Grasel (Adform), Tobias Hauschild (Krone Multimedia) und Jan-Henrik Scharlach (PubMatic) zeigte:
- Kuratierte Marktplätze bieten Rechtssicherheit, transparente Umfelder und bessere Ergebnisse für Werbungtreibende.
- Nationale Lösungen reichen nicht – europäische Allianzen sind notwendig, um Budgets auf lokalen Märkten zu halten.
- Datenaktivierung und neue Kanäle wie Retail Media und CTV treiben die Entwicklung voran.






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Retail Media – Gamechanger oder Hype?
Am Panel „Retail Media – The place(ment) to be in Programmatic Advertising?“ teilten Wout Gijsbers (Google), Uktu Günduz (dentsu Austria), David von Hilchen (StackAdapt), Benjamin Schulz-Damos (OBI) und Hans Jürgen Wimmer (Interspar Österreich) ihre Perspektiven:
- Datenqualität bleibt der Knackpunkt – ohne hochwertige Daten keine relevanten Kampagnen.
- Standards und Metriken müssen branchenweit definiert werden, um Retail Media vergleichbar zu machen.
- Mut zur Innovation ist gefragt: Wer an alten Standards klebt, blockiert die Entwicklung.






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Welche KPIs zählen wirklich?
Am Panel „Clicks, Conversions, Chaos?“ diskutierten Christian Schneider (Manner), Svenja Müller (hurra.com), Ramin Rahimi (Media1), Sebastian Brenner (Digitl) und Florian Waqner (Gewista) über die wahre Währung im Programmatic Advertising. Ihre wichtigsten Botschaften:
- Klickzahlen sind überholt – sie dienen höchstens noch als Steuerungsgröße. Entscheidend ist die tatsächliche Umsatzsteigerung.
- Qualitative Kriterien gewinnen an Gewicht: Aufmerksamkeit, Markenwirkung und Relevanz sind wichtiger als nackte Reichweiten.
- Kombination aus quantitativen und qualitativen KPIs liefert die aussagekräftigsten Ergebnisse für Werbungtreibende.






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Europäische Perspektiven
Internationale Stimmen prägten den Tag:

Anastasiya Baydachenko (IAB Ukraine) berichtete von den Herausforderungen der Digitalwirtschaft im Krieg – und einem dennoch 50 %igen Marktwachstum. Anonymisierte Telko- und Retail-Daten sichern Kampagnenqualität, während nationale Medien gegen Fake News gestärkt werden müssen.

Anja Wyrobek (EU-Parlament) hob die Bedeutung europäischer Werte hervor. Konsultationen und neue Mehrheiten im Parlament eröffnen Chancen, ePrivacy und DSA aktiv mitzugestalten. Fair-Share-Modelle und Digitalsteuern seien notwendig, um Plattformen in die Pflicht zu nehmen.
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Premiere für Spotlights – Live-Demos aus der Praxis
Erstmals präsentierten führende Anbieter im Rahmen von Spotlights konkrete Anwendungsbeispiele:
- Amazon zeigte, wie die Verbindung von DSP und Marketing Cloud Datenqualität als Basis für relevante Kampagnen schafft.
- Adform überzeugte mit einer Omnichannel-Lösung, die komplexe Kampagnen zentral steuerbar macht.
- Displayce demonstrierte KI-gestützte Planung von Digital-Out-of-Home-Kampagnen – von Kontextsignalen bis zum präzisen Targeting.
- goTom präsentierte eine End-to-End-Plattform, die Private und Kuratierte Marketplaces effizient managt.






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