Wie kann Österreich den digitalen Medienstandort langfristig stärken? Das neue Positionspapier des iab austria zeigt auf, warum faire Wettbewerbsbedingungen, Innovation und digitale Transformation ebenso entscheidend sind wie eine moderne Medienförderung.
Die Diskussion über die Zukunft des österreichischen Medienstandorts braucht neue Perspektiven. Mit einem aktuellen Impulspapier zeigt das iab austria auf, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit heimische Medienunternehmen auch im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig bleiben.
Im Zentrum steht die Überzeugung, dass die Zukunft des Medienstandorts nicht allein durch Förderungen entschieden wird. Ebenso wichtig sind faire Wettbewerbsbedingungen, Investitionen in digitale Innovation, die konsequente Unterstützung der digitalen Transformation und ein regulatorisches Umfeld, das Innovation ermöglicht.
Das Papier greift zentrale Entwicklungen auf – von der Reform der Medienförderung über die europäische Regulierung durch DSA und DMA bis hin zur Rolle digitaler Werbung als wesentliche Finanzierungsgrundlage hochwertiger Medienangebote.
Moderne Standortpolitik statt isolierter Förderdebatten
Das iab austria spricht sich für eine ganzheitliche Medienstandortpolitik aus. Ziel ist ein Umfeld, das österreichische Medienunternehmen und digitale Anbieter langfristig stärkt und ihnen ermöglicht, im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.
Zu den zentralen Forderungen zählen:
- faire Wettbewerbsbedingungen zwischen internationalen Plattformen und heimischen Marktteilnehmern,
- gezielte Unterstützung der digitalen Transformation,
- Investitionen in Innovation und zukunftsfähige Geschäftsmodelle,
- eine innovationsfreundliche Umsetzung europäischer Regulierung,
- sowie die Anerkennung digitaler Werbung als bedeutenden Finanzierungsbeitrag für unabhängigen Qualitätsjournalismus.
Public Affairs als Dialogplattform
Das Impulspapier wurde von der AG Public Affairs in enger Kooperation mit dem OVK des iab austria erarbeitet und bildet die Grundlage für den laufenden Dialog mit Politik, Behörden und weiteren Stakeholdern. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die den österreichischen Medien- und Kommunikationsstandort nachhaltig stärken.
„Die Reform der Medienförderung ist ein wichtiger Schritt. Jetzt gilt es, den Blick zu weiten und die Rahmenbedingungen für Innovation, Wettbewerb und digitale Wertschöpfung weiterzuentwickeln. Eine zukunftsfähige Medienpolitik ist zugleich eine zukunftsfähige Standortpolitik.“ (Rut Morawetz)
Impulspapier zum Download
Das vollständige Impulspapier steht ab sofort als PDF zum Download bereit.