COVID-19: Digitalwerbung bringt das Geschäft voran und spricht neue Kundenschichten an

COVID-19: Digitalwerbung bringt das Geschäft voran und spricht neue Kundenschichten an

COVID-19 verändert das Einkaufsverhalten weltweit. Onlinehandel wächst in der Krise und kann die Wirtschaft beleben. Digitalmedien und Videoangebote werden durch Reduktion der sozialen Kontakte stark genutzt, während beispielsweise Out-of-Home-Werbung massiv an Bedeutung verliert.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 verändern sowohl das Medienverhalten zugunsten der Publisherportale mit ihren relevanten und journalistisch verlässlichen Qualitätsinhalten als auch das Konsumverhalten. Online-Einkäufe bieten eine sichere Möglichkeit, sich ohne soziale Kontakte nicht nur mit Gebrauchsgütern des täglichen Bedarfs zu versorgen, sondern auch bei geschlossenen Geschäften im stationären Handel weiterhin Waren zu beziehen.

COVID-19-Krise verlangt neue Mediastrategie

Laut einer aktuellen Erhebung von NEXD haben die Onlineverkäufe von Toilettenpapier in den Vereinigten Staaten bereits um 186 Prozent zugenommen und 69 Prozent mehr Lebensmittel mit langer Haltbarkeitsdauer wurden im Internet bestellt. Der Handelsriese Carrefour verzeichnet bei den Onlinebestellungen von Obst und Gemüse in der Volksrepublik China ein sprunghaftes Wachstum von 600 Prozent. Zur Einordnung: Die Wachstumsprognose für den Onlinehandel lag für 2020 bei 23,7 Prozent. Stationäre Anbieter wie Starbucks oder Uniqlo mussten hingegen massive Einbußen hinnehmen.

„Jetzt ist der richtige Moment, um neue Zielgruppen im Onlinehandel anzusprechen, weil der sichere Einkauf im Internet eine persönliche Schutzmaßnahme darstellt. Daraus können sich langanhaltende Kundenbeziehungen entwickeln. Die starken Reichweiten der Publisherportale und die hohe Aufmerksamkeit für die journalistisch verlässlichen Inhalte sind das treffsichere Umfeld für eCommerce-Anbieter, in dem sie neue Kundinnen und Kunden von ihrem Angebot überzeugen können“, ist Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreis im interactive advertising bureau austria, überzeugt.

Die Einschränkung der sozialen Kontakte verändert die Strategien in der Werbung: Geo-Fencing und (digitale) Out-of-Home-Werbung verlieren durch die rapide sinkende Mobilität der Menschen im öffentlichen Raum an Bedeutung. Der Wegfall von physischen Touchpoints mit den Konsumenten öffnet neue Potenziale in der Konsumenteninteraktion.

Video wächst auf allen Screens

Die größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft beobachtet derzeit ein starkes Wachstum bei den Zugriffen auf die Videoangebote der heimischen Medienhäuser in ihren Live-Streams, Mediatheken und On-Demand-Angeboten.

„Digitialwerbung in Kombination mit Videowerbung auf den Publisherportalen ist ein unschlagbarer Mix, um vom geänderten Medienverhalten in diesen herausfordernden Zeiten zu profitieren und das eigene Geschäft nicht nur sicher durch die COVID-19-Krise zu bringen. In diesem besonderen Moment kann der Grundstein für künftigen Erfolg gelegt werden“, zeigt Schmidt kommerzielle Wege aus der Krise auf.

Über den Online-Vermarkterkreis im iab austria

Der Online-Vermarkterkreis Austria (OVK Austria) ist die vom iab austria initiierte Interessenvertretung der österreichischen Digital-Vermarkter und -Publisher mit dem Zweck der nachhaltigen und wirtschaftlichen Entwicklung des digitalen Werbemarktes in Österreich. Die obersten Ziele sind die Initiierung und Durchführung von Maßnahmen sowie deren Kommunikation im Bereich Markttransparenz, Werbequalität, Planungseffizienz, Standardisierung von Werbeformaten, mit dem Augenmerk auf stetig veränderte und wachsende Anforderungen für Vermarkter – jedoch abgestimmt mit den Bedürfnissen von Werbetreibenden. Darüber hinaus engagiert sich der OVK auch in nationalen und internationalen Gremien für die Weiterentwicklung der Branche. Leiter des OVK im iab austria ist Eugen Schmidt, Geschäftsführer von AboutMedia. Teilnehmer am OVK Austria sind Josef Almer (Goldbach Austria), Christopher Sima (Krone Multimedia), Pierre Greber (styria digital one), Hannes König (Shpock), Maximilian Pruscha (YOC), Bernd Platzer (Momentum Wien) und Matthias Seiringer (ORF-Enterprise).

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