IAB Arbeitsgruppen

Das breite Spektrum an Aufgaben des IAB kann nicht umfassend in Vorstandssitzungen abgedeckt werden. Daher formieren sich jeweils unter der Leitung eines IAB Vorstandsmitglieds Arbeitsgruppen.

Alle IAB Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen, sich an Arbeitsgruppen zu beteiligen und damit aktiv einen Beitrag zur Gestaltung des Marktes zu leisten!

Ziele der Arbeitsgruppen sind entweder konkrete IAB Projekte umzusetzen (z.B.  Publikation von Nachschlagewerken, Organisation von Events, Durchführung von Studien) oder die Entwicklung von für den IAB Austria gültigen:

  • Definitionen von Begrifflichkeiten
  • IAB Standards
  • White Papers
  • Workflows
  • Empfehlungen

Arbeitsgruppen 2013:

Wir freuen uns über Beiträge zu/Teilnahme an/ Anregungen für bestehende oder neue Arbeitsgruppen!

 

 

Warum Definitionen der Begrifflichkeiten?

Definieren ist grundlegend für jegliche Kommunikation, also auch für die Kommunikation innerhalb und in Abhängigkeit mit der Digitalen Industrie. Der IAB Austria ist daran interessiert, die für die Digitale Industrie relevanten Marketing Begriffe zu definieren. Jeder Marktteilnehmer kann so diese beim Namen nennen und darauf vertrauen, dass das Gegenüber darunter die gleichen Marketing Tools bzw. Werbeformen meint.

Warum Standards?

Standardisierung bedeutet im eigentlichen Wortsinn eine Vereinheitlichung von Maßen, Typen, Verfahrensweisen oder anderem. Ziel ist die Schaffung gemeinsamer Standards respektive Parameter (beispielsweise bei Werkzeugen der Banner Werbung, Produktions- oder Softwarekomponenten).

Der IAB Austria ist daran interessiert mittels Standardisierung einzelner Werbeformen die Zusammenarbeit zwischen den Marktteilnehmer zu vereinfachen. Somit können digitale Marketing-Tools kostengünstiger gestaltet werden. Im Wettbewerb der Medien kann die Digitale Industrie so einen weiteren Vorteil für sich reklamieren.

IAB Austria Standards für Werbeformen dienen als Richtlinien für die Erstellung von Online Creatives. Nach diesen Standards erstellte Werbemittel können schnell und problemlos von Medienträgern eingebaut werden und sichern somit ein effizientes Kampagnenmanagement.

Dennoch gibt es die Möglichkeit auch abseits der vom IAB Austria entwickelten Standards Werbeformen beliebig zu schaffen, zu bestimmen und technisch inkl. aller notwendiger Tests und Absprachen umzusetzen. Diese sind jedoch im Vorfeld mit den Werbeträgern abzustimmen und üblicherweise auch bei der Schaltung kostenintensiver.

Warum White Papers?

Ein White Paper ist ein Dokument, das in einer flüssigen Sprache ohne Marketingballast hochspezifische Themen behandelt: als (Fall-)Studie, Anwenderbeschreibung, Analyse oder Marktforschung. Der IAB Austria ist daran interessiert, ein eingegrenztes Thema auf bis zu 15 Seiten zu behandeln. Von konventionellen Werbeformaten unterscheiden sich White Papers nicht nur durch ihren Umfang, sondern auch durch ihren konkreten Nutzwert. Der Leser benötigt in einer bestimmten Situation eine Problemlösung. Diese Erwartung sollte ein White Paper des IAB Austria erfüllen.

Warum Workflow?

Ein Workflow ist ein Prozess (alternativ Geschäftsvorfall oder allgemein Vorgang oder Arbeitsablauf), der aus einzelnen Aktivitäten aufgebaut ist, die sich auf Teile eines Geschäftsprozesses oder andere organisatorische Vorgänge beziehen. Dabei beschreibt ein Workflow ausführlich die operative Ebene; idealerweise so exakt, dass die folgende Aktivität durch den Ausgang der jeweils vorangehenden determiniert ist. Die einzelnen Aktivitäten stehen demnach in Abhängigkeit zueinander. Ein Workflow hat einen definierten Anfang, einen organisierten Ablauf und ein definiertes Ende. Workflow ist der Teil eines Prozesses (Geschäftsprozesses), welcher bestenfalls IT-gestützt durchgeführt wird.

Der IAB Austria ist daran interessiert die Workflows zwischen den einzelnen Marktteilnehmern der Digitalen Industrie festzuhalten, um die Zusammenarbeit untereinander zu erleichtern.

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