Mit dem Schutz vor lästigen Werbefenstern kommt es leider auch zur Unterdrückung von informativen Inhalten auf Webseiten.
Derzeit gibt es einige Programme bzw. erweiternde Funktionen, die den Internet-Nutzern helfen, lästige PopUps zu blocken. Etwa die Google Toolbar, MSN Toolbar sowie dem Windows XP SP2, welches jetzt auch dem Internet Explorer dieses Feature bietet. Bei Mozilla und Firefox steht diese Funkion schon länger zur Verfügung.
Allerdings schützen PopUp Blocker nicht nur vor lästigen Werbefenstern, sondern unterdrücken zum Beispiel auch bestimmte Funktionen auf Webseiten. Bei manchen Bankinstituten, welche online Banking anbieten, wird die Zusammenfassung der Bankbewegungen im PopUp zum Ausdrucken angeboten. Oft werden zusätzliche Informationen durch Anklicken eines Artikels in PopUps ausgeliefert und auch die "Druckversion" eines Inhaltes gerne in PopUps angezeigt. Bedeutet auch, dass die einwandfreie Funktion einer Webseite nicht mehr gegeben ist und damit der Internet Nutzer frustriert ist.
Der online Werbewelt ist längst eine alternative Werbeform zum PopUp Blocker eingefallen, dem zur Folge werden PopUps auch nicht mehr wirklich eingesetzt. Flashlayer sind die neuen "lästigen" Werbeformen, die auch technisch viel mehr können und auch vom Design her keine Grenzen mehr setzten. Zu erkennen, dass der typische graue Rand und die blaue Leiste mit dem kleinen grauen "X" fehlt. Die kleinen "X" gibt es im Flashlayer mittlerweile in allen möglichen Varianten, Farben und Formen, oder es fehlt ganz.
Das führt natürlich jetzt zu der Frage: Welche PopUps stören da eigentlich noch? Die österreichische online Werbewelt verwendet sie großteils nicht mehr. Wenn man auf mit seinem Browser auf relevanten Informationsangeboten unterwegs ist, bekommt man hin und wieder welche. Wenn man allerdings auf Webseiten mit "einschlägigen" Themenbereichen surft, wird man sozusagen nieder gepoppt!
Bei der Erstellung des Konzepts der Webseiten müssen sich Webdesigner und Programmiere aller Unternehmen damit beschäftigen, wie sie in Zukunft Inhalte anbieten die nicht in PopUps aufgehen. Bankinstitute müssen diverse Angebote technisch anders kommunizieren und selbst die kleine PopUp Umfrage auf privaten Webseiten sowie die Technik des günstigen Gewinnspiels auf der Unternehmenswebseite muss überdacht werden.