Arten von Online-Advertising

Das Ziel des Vereins ist die Förderung der Online-Werbung in Wirtschaft, beim privaten User und innerhalb des IAB – also in allen Bereichen, in denen Advertising im Internet relevant ist.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Arbeitsgruppe Werbeformen verschiedenste Arten von Online-Ads untenstehend genau auf ihre Realisierung, ihre Wirkung und ihre Zählbarkeit auf AdServern analysiert und gelistet.

Diese Beschreibung bietet zu den derzeit wichtigsten Online-Ads aktuelle Informationen und wird ständig ergänzt.

GIF-Banner

Statische Banner (GIF, JPEG)

Statische Banner bieten keinerlei Animation, sondern bestehen nur aus einer einzigen Grafik. Sie entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, sind aber als Buttons im Sponsoring-Bereich häufig anzutreffen.

Animierte Banner (GIF)

Animierte Banner bestehen aus hintereinander geschalteten Einzelgrafiken. Jedes Bild wird nur eine bestimmte Zeit eingeblendet, so dass eine Animation entsteht. Interaktivität ist allerdings nicht möglich. Dennoch ist diese Bannerart die gebräuchlichste im Internet, da sie einen guten Kompromiss zwischen technischer Voraussetzung, Handhabung und Aufmerksamkeitswirkung darstellt.

Wofür eignet sich diese Werbeform?
Vermittlung einfacher Werbebotschaften, e-Commerce Angebote mit Direkt-Marketing Ansatz, Grundbestandteil von Branding-Kampagnen.

Wo kann ich diese Werbeform buchen?
Auf allen österreichischen Online-Medien.

Technische Voraussetzung beim User?
Keine.

Verbreitung dieser Voraussetzungen?
Keine Einschränkungen.

Auswertungsmöglichkeiten:
Impressions und Clicks über AdServer problemlos.

Vorteile dieser Werbeform:
Standardisiert, schnell auswechselbar (z.B. bei Preisänderungen, etc.).

Flash-Banner

Mit Hilfe der Software Macromedia Flash lassen sich filmähnliche Animationen von Text und Bildern darstellen, die auch noch mit Sound-Elementen untermalt werden können. Trotz der allgemein geringen Dateigröße bei Bannern von max. 15 KB, lassen sich mit Hilfe von Vektorgrafiken erstaunliche Effekte erzielen. Die User können mit dem Werbemittel interagieren, indem sie verschiedene Informationen mit der Maus auswählen können. Die neuesten Versionen der Software erlauben auch das Einbinden von Formularen mit der entsprechenden Übergabe der Daten durch das Werbemittel an eine Datenbank. Grundsätzlich muß für alle User ohne Flash-PlugIn noch ein Default-GIF erstellt und eingebucht werden.

Wofür eignet sich diese Werbeform?
Eindrucksvolle Produktpräsentationen, Vermittlung eines innovativen Charakters des werbetreibenden Unternehmens, Generierung von Nutzerdaten/ Registrierungen.

Wo kann ich diese Werbeform buchen?
Auf allen österreichischen Online-Medien.

Technische Voraussetzung beim User?
Flash-PlugIn muss installiert sein.

Verbreitung dieser Voraussetzungen?
Je nach verwendeter Flash-Version zwischen ca. 70 und 95%.

Auswertungsmöglichkeiten:
Impressions und Clicks.

Vorteile dieser Werbeform:
Fließende Animation trotz geringer Datengröße, Sound-Effekte möglich.

Skyscraper

Bei Skyscrapern handelt es sich um ein sehr ungewöhnliches Bannerformat, dass vertikal in eine Seite eingebunden wird. Neben GIF-Versionen können auch Flash-Motive eingesetzt werden, wobei die Ladezeit bei dieser großformatigen Werbeform immer zu beachten ist.

Wofür eignet sich diese Werbeform?
Um Aufmerksamkeit, Branding-Effekte zu erzielen. Für e-Commerce weniger geeignet, da der User, je nach Bildschirmauflösung, scrollen muss, um das Werbemittel zu betrachten.

Wo kann ich diese Werbeform buchen?
Auf bestimmten österreichischen Online-Medien.

Technische Voraussetzung beim User?
Keine (bei Flash: Plugin)

Auswertungsmöglichkeiten:
Impressions und Clicks.

Vorteile dieser Werbeform:
Größere Werbeflächen, erzeugen hohe Aufmerksamkeit durch vertikale Einbindung in der Site.

Sonstige

Neben diesen häufig genutzten Formen der Onlinewerbung gibt es noch zahlreiche weitere Vertreter. Wir haben einige zusammengefaßt:

Flap-Banner

Erscheint als normaler Banner. Sobald er mit der Maus berührt wird, vergrößert er sich und offenbart damit weitere Inhalte. Verläßt der Benutzer mit der Maus die Werbefläche, verkleinert sich der Flap-Banner wieder zu seiner ursprünglichen Größe.

HTML-Banner

Banner, der HTML zur Programmierung seiner Inhalte verwendet. Das erlaubt interaktive Elemente wie Formulare oder ganze Transaktionen (Such- oder Rechenfunktionen) im Banner.

Flash-Layer (früher auch DHTML-Werbeformen)

Im Browser relativ frei bewegliche Werbemotve. Können sich bewegen und mit dem Bildschirm interagieren. Wo früher mit DHTML programmierte Werbeformen eingesetzt wurden, wird heute meist auf Flash-Formate zurückgegriffen. Layer überdecken den Inhalt der Website und sind mit Vorsicht einzusetzen.

Streaming

Im Werbeformat integrierte Streams übertragen interaktiv Video- und Audiobotschaften. Diese Werbeformen eignen sich beispielsweise für TV-Spots oder Trailer, die in der Werbeform dargestellt werden. Typischerweise erfolgt das Streaming durch den Werber nachdem der Benutzer eine Aktion getätigt hat, um das Ladevolumen beim Anzeigen der Werbung gering zu halten. Es gelten je nach Website unterschiedliche Regeln für die Integration von Streams.

PopUp (oder PopUnder)

Werbegrafiken (GIF, JPG oder Flash) werden in einem eigenen Fenster geöffnet, das oberhalb oder unterhalb des Browserfensters dargestellt wird.

Advertorial

Ähnlich PR-Artikeln werden im redaktionellen Umfeld Texte mit Bildern und Links im Layout des Werbeträgers eingebunden. Dies erlaubt ausführliche Darstellungen der beworbenen Produkte. Der Inhalt muß mit dem Inhalt des Werbeträgers vereinbar sein, eine entsprechende Abstimmung mit der Website ist daher erforderlich.

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